• Entwurzelt aber... Podcast

    Adams Fluchtgeschichte

    Neues Jahr, neue Folge! uff… was für ein Jahr! 2020 war ganz schon anstrengend und voller Überraschungen, deswegen wollen wir das neue Jahr mit einer sehr spannende Fluchtgeschichte anfangen. Dieses mal mit Adam. Er lebt seit fünf Jahren in DE, und hat seitdem vieles Erlebt und gemacht. Nichtsdestotrotz versucht er immer das beste daraus zu machen und viel dabei lachen. Denn man muss das Leben nicht immer so ernst nehmen.

    Interwiew mit Archie

    In unserer zweiten Folge interviewen Archie. Er kommt aus die Türkei und sein lieblingstier ist der Koala. Wir unterhalten uns aber auch über die Schwierigkeiten, ein Visum zu bekommen, wie anstrengend es ist, zur Ausländerbehörde zu gehen, und tja, das leben in Deutschland.

    Wir stellen uns vor!

    Wir sind zwei Menschen mit Migrationshintergrund, die seit 5-6 Jahren in Deutschland leben, jedoch ist das Leben als nicht Deutsche schwieriger als  man denkt.  und darüber wollen wir berichten.
    In dieser ersten Folge geht es um unsere Geschichte, wie unsere Leben bis hier war, was wir durchmachen mussten und wie wir dazu kamen, diesen Podcast zu machen.

  • Migrativ - Migrant und Aktiv Podcast

    Folge 9: Jarmila Buchova – Warum ist die eigene Community so wichtig?

    „MigrantInnen bleiben nur unter sich, sie wollen sich gar nicht integrieren!“. Dieser Vorwurf kommt oft in öffentlichen Debatten, wenn es um Organisationen von Menschen mit Migrationsgeschichte geht. Die Organisationen werden kritisch betrachtet und in die Kategorie Parallelgesellschaft gesteckt. Dass diese Gruppe eine besondere Rolle bei der Integrationsarbeit spielen, wird dabei ignoriert. In der neunten Folge unseres Podcasts haben wir mit Jarmila Buchova (@podcastjarmila) gesprochen. Sie ist Gründerin von der Initiative SiM – Slowakisch in München. Sie erzählt warum sie den Verein gegründet hat und warum es für sie wichtig war/ist.

    Hört rein!

    Folge 10: Situation in Afghanistan – Was passiert mit den Listen?

    Die Situation in Afghanistan verschlechtert sich. Menschen werden von den Taliban gejagt. Frauen haben Angst um ihre Rechte. Eltern möchten ihre Kinder beschützen und Kinder sorgen sich um ihre Eltern. Alle versuchen zu fliehen, in Sicherheit zu kommen. Doch erst werden sie auf Listen gesetzt.

    „Schicken Sie uns Ihren Namen, Geburtsdatum, Kopie des Ausweis usw … sie kommen dann auf eine Liste“. Das ist momentan die Kernaussage bei allen Hilfsangeboten. Wie viele Listen gibt es denn schon und was wird denn überhaupt damit gemacht? Das wissen viele nicht. Es ist so, als wäre das Argument mit der Liste die Strategie, um Leute zu beruhigen.

    Es klappt vielleicht auch, denn es gibt Vielen das Gefühl, dass etwas passieren wird, dass sie oder ihre Familienangehörigen bald sicher sein werden.

    Das kann auch das gegenteilige Gefühl bringen, denn es ist eine Liste von Menschen, die gegen die Taliban sind und deshalb vor ihnen fliehen. Sie wissen nicht, was mit ihren Daten passiert. Vor allem, wenn sie trotz der Listen nicht evakuiert werden. Weil, ja, die Listen nutzen wirklich nichts.

    Das wurde am 27.8. bei der Aktion von „Luftbrücke Kabul“ bewiesen. Von hunderten Menschen, für die eine sichere Unterkunft gesichert war, die alle offiziell auf Listen des Auswärtigen Amtes registriert waren, konnte die Gruppe nur 18 Menschen aus Kabul in Sicherheit bringen. Das alles, weil sich die deutsche Regierung geweigert hat, eine E-Mail zu schreiben, um den Transport freizugeben. Wozu fragen sie dann nach den Listen? Ist es eine Strategie, um zu zeigen, dass sie etwas unternehmen?

    Am 29.8. konnte die „Luftbrücke Kabul“ mit amerikanischer Unterstützung 189 Menschen helfen, die nun in Doha und Riad auf die Weiterreise warten.

    In der neuen Folge vom Podcast „Migrativ – Migrant und Aktiv“ geht es nicht nur um eine Person, sondern um ein ganzes Land, eine ganze Community, die momentan in Angst lebt und darauf wartet, Hilfe zu bekommen.

    #Migrativ

    Folge 8: Paulo Cesar dos Santos Conceição – Vom Umweltpolitische Studium zu Flüchtlingsarbeit

    „Alle Freunde sagten, Paulo, du sollst heiraten aber heiraten war alles, was ich nicht wollte.“ Paulo Cesar dos Santos Conceição, lokaler Koordinator von Samo.fa in München und Mitglied vom Verein Morgen e.V.

    Hört rein!


     

    Mit dem Podcast „Migrativ – Migrant und Aktiv“ möchte Our Voice, die Geflüchtete Redaktion von Radio Dreyeckland, denjenigen eine Stimme geben, die Widerstand leisten und sich für ihre Community engagieren. Sie sprechen über ihren Engagement, die Hürden, die ihnen im Weg stehen und darüber, wie sie die deutsche Gesellschaft bewerten.

    #Migrativ